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SPAD S.XIII (Spad S-13)

französisches Doppeldecker-Jagdflugzeug des Ersten Weltkriegs

Die SPAD S.XIII war ein einsitziges Jagdflugzeug des französischen Herstellers SPAD von 1917 als abgestrebter Doppeldecker. Die ersten Prototypen waren den moderneren deutschen Albatros-Jagdflugzeugen jedoch unterlegen. Allerdings hatte ihr Konstrukteur Louis Béchereau bei der SPAD S.XIII diverse Verbesserungen ausgearbeitet, wie z.B. die leicht vergrößerte Spannweite, vergrößerte Querruder und den aerodynamisch verbesserten Rumpf. Zudem wurde die S.XIII mit einem zweiten Maschinengewehr ausgestattet.

 

Die SPAD S.XIII zeigte im Einsatz bestechende Fähigkeiten, so dass zunächst ca. 10.000 Maschinen bestellt wurden, die allerdings später mangels Bedarfes aufgrund des Kriegsendes größtenteils storniert wurden. Trotzdem wurden insgesamt etwa 8.470 Exemplare dieses Typs gebaut, einschließlich der Exporte und Lizenzbauten.

 

Es ist ein zweistieligen Doppeldecker. Rumpf und Tragflächen waren stoffbespannte Holzkonstruktionen mit Aluminiumblechen im vorderen Rumpfbereich. Die obere und untere Tragflächen waren gleich lang und ohne Staffelung ausgeführt. Querruder waren nur an den oberen Tragflächen. Die Maschine hatte ein zweirädriges Fahrwerk sowie einen steuerbaren Hecksporn.

 

Das Flugzeug war mit 2 Vickers-MG, Kal. 7,7 mm bestückt, die nach vorne feuerten und mit dem Propeller synchronisiert waren.

Länge6,30 m
Höhe2,35 m
Flügelspannweite8,10 m
Antrieb1 x Hispano-Suiza 8B
ArtV8-Reihenmotor
Leistung220 PS
Höchstgeschwindigkeit234 km/h in 2.000 m Höhe
Dienstgipfelhöhe6.650 m
Flugdauer vollgetankt2 Std.
Besatzung1 Pilot
max. Startgewicht845 kg
Bewaffnung2 x Vickers Maschinengewehr, Kal. 7,7 mm

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