Luffahrtlexikon.com

Sikorsky YH-5A Dragonfly (Sikorsky H-5)

Einer der ersten Hubschrauber der USA von 1943

Die Sikorsky H-5, (auch bekannt als R-5, S-51, HO2S-1, HO3S-1) (R-5 bis 1948; Firmenbezeichnung VS-327) ist eine Weiterentwicklung des Sikorsky R-4 Hoverfly. Die H-5 ist größer und war ursprünglich für zivile Zwecke gedacht. Das militärische Muster heißt H-5 bzw. R-5, HO3S-1 oder Horse und war auf Flugzeugträgern stationiert.

 

Der erste Prototyp XR-5 flog im August 1943. Danach bestellten die USA 26 Vorserienmaschinen YR-5 A, von denen die erste im Februar 1945 geliefert wurde. Von den Serienhubschraubern R-5 A wurden über 300 in den USA produziert.

 

Aus diesem Hubschrauber entwickelte Sikorsky die zivile Version S-51, die erstmalig im Februar 1946 flog. 1948 führten das US-Militär neue Bezeichnungen für Hubschrauber ein. Statt des Buchstabens R (R=Rotorcraft) wählten die US-Luftstreitkräfte als neue Bezeichnung den Buchstaben H (H=Helicopter).

 

Die Westland Dragonfly war eine englische in Großserie gefertigte Lizenzversion der Sikorsky S-51, bzw. H-5 / R-5. Der eigentlich für den zivilen Markt gedachte Hubschrauber wurde jedoch nach dem Erstflug in 1948 größtenteils vom Militär geordert. Später gab es auch englische Versionen. Von der Dragon standen dort insgesamt 72 bei der Royal Navy und 15 bei der RAF im Dienst. Die Firma British European Airways (BEA) setzte sie für kommerzielle Zwecke ein.

 

Es gab auch SAR-Versionen mit seitlichen Außenbehältern zur Evakuierung von zwei Verwundeten, weshalb sie die ersten Hubschrauber für den Rettungsdienst darstellten. Ferner gab es Maschinen für den Verbindungsdienst des Militärs und für den Trägereinsatz als Fliegerrettungswache. Die Gesamtproduktion bei Westland belief sich auf etwa 140 Hubschrauber.

 

Technische Kurzbeschreibung:

 

  • RumpfStahlrohrbauweise; geschlossene Kabine mit Sitzen hintereinander; für Rettungszwecke an jeder Seite eine Trage anbringbar –

 

  • TragwerkDreiblatt-Rotor – Rotorblättern in Verbundbauweise – später Ganzmetall-Rotorblättern und hydraulischen Schwenkdämpfer – Blätter konnten nach hinten geklappt werden –

 

  • LeitwerkDreiblatt-Ausgleichsschraube –

 

  • Fahrwerk: drei Räder –

Rotorblätter3 vorne, 3 am Heck
Erstflug1943
AntriebAlvis Leonides 521/1
   alternativP&W R-985 AN-5 Wasp Junior
ArtSternmotor
Leistung500 hp
Geschwindigkeit153 km/h
Leermasse1.720 kg
max. Startmasse2.670 kg
Hauptrotordurchmesser14,6 m
Heckrotordurchmesser2,50 m
Längeüber alles 17,50 m
Höhe3,90 m
Bewaffnungkeine

Impressum
Datenschutz
Copyright © Luftfahrtlexikon.com

Diese Seite verwendet Cookies, um die Nutzerfreundlichkeit zu verbessern. Mit der weiteren Verwendung stimmen Sie dem zu.

Datenschutzerklärung