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Hütter H-28 II "Kurier"

deutsches Segelflugzeug von 1938 mit Knickflügel

Die Hütter-Brüder entwarfen die H28 als Ergänzung zur Hütter Hü 17. Sie beabsichtigten, dass die Schüler die H28 fliegen sollten, sobald die Grundkenntnisse auf der Hü 17 gemeistert waren. Das Design wurde als Pläne für den Amateurbau zur Verfügung gestellt, wobei etwa 7 fertiggestellt wurden. Das Flugzeug wurde mit kleinen Gesamtabmessungen und insbesondere einer geringen Spannweite konstruiert, so dass es leicht in kleinen Werkstätten gebaut werden konnte.

 

Das Flugzeug ist in Holzbauweise ausgeführt und mit Flugzeugstoff bezogen. Der Flügel mit einer Spannweite von 12,0 m (39,4 ft) verwendet ein modifiziertes Göppingen 535-Tragflächenprofil. Die Pilotenkanzel bestand aus Plexiglas.

 

Von der H-28 wurden – soweit bekannt – 7 Flugzeuge gebaut, von denen noch 2 Maschinen im nicht flugfähigen Zustand existieren. Die hier ausgestellte Hütter ist ein Nachbau von 2003 und hat ca. 2.000 Flugstunden absolviert. Es ist das derzeit weltweit einzige flugfähige Exemplar ihrer Art.

TypHütter H-28
EntwicklungW. Hütter
Erstflug des TypsOct-37
Spannweite12.00 m
Masse (leer)105 kg
RumpfkonstruktionHolz und Sperrholz
Höchstgeschwindigkeit170 km/h
Beste Gleitzahl28
BauF. Ruprecht in Rheineck CH
Gebaute Stückzahl7
Anzahl Sitze1
Länge4,8 m
Flügelfläche8.5 m2
Flächen-konstruktionHolz
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