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Fokker Dr I

deutsches Jagdflugzeug von 1917

Die Fokker Dr.I war ein Jagdflugzeug als Dreidecker der Fokker Flugzeugwerke in Schwerin. Das von der Fliegertruppe des Deutschen Heeres im Ersten Weltkrieg ab 1917 eingesetzte Flugzeug wurde insbesondere durch den erfolgreichsten Jagdflieger des Ersten Weltkrieges Manfred von Richthofen (der „Rote Baron“) berühmt, der 19 seiner 80 Luftsiege in ganz oder teilweise rot gestrichenen Fokker-Dreideckern erzielte und auch in einer Dr.I den Tod fand.

Der Fokker-Dreidecker besaß zunächst freitragende Tragflächen, später wurden sie aufgrund des Auftretens von Flügelschwingungen um Verstrebungen am Außenflügel ergänzt. Die grundlegende Konstruktion des Flugzeuges bestand aus einem Rumpfgerüst, das aus Stahlrohren zusammengeschweißt wurde, und einem Holz-Tragwerk mit Metallbeschlägen und Ruderflächen aus Stahlrohr. Bei den Holzbauteilen wurde fast ausschließlich geleimtes Sperrholz verwendet, da dieses flexibler und belastbarer ist als Bauteile aus Massivholz. Die Bespannung des Flugzeuges bestand aus einfachem Leinenstoff.  Nach dem Beziehen des Flugzeuges wurde der Stoff mit einem Spannlack bestrichen und dadurch gegen Wind und Wasser abgedichtet. An wenigen nicht tragenden Teilen, wie zum Beispiel der Motorverkleidung, wurde auch Aluminium verwendet. Der Fokker-Dreidecker, der mit einem nur 110 PS starken Umlaufmotor ausgestattet war, war im Vergleich zu anderen Jagdflugzeugen relativ langsam, war aber bei niedriger Geschwindigkeit in der Manövrierfähigkeit unübertroffen. Am 1. September 1917 traf die erste Dr.I an der Front ein.

HerstellerFokker Flugzeugwerke
.Schwerin
Besatzung1
Leistung:.
TriebwerkOberursel UR II  (Le Rhone)
ArtUmlaufmotor
Zylinder9
Leistung81 kW
Geschwindigkeit185 km/h
Steigleistung1.000 m in 2,9 min.
Gipfelhöheca. 6.000 m
Flugdauer90 min.

Maße:.
Spannweite7,20 m oben
.6,23 m mitte
.5,73 m unten
Länge5,80 m
Höhe2,95 m
Flügelfläche18,70 m²
Gewicht:.
Leermasse527 kg
Zuladung173 kg
Bewaffnung:2 x LMG 08/15 Spandau
.( 7,92 mm) durch den Propellerkreis feuernd

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