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Explorer 7 Satellit

Zeigte die Bedeutung von Wolken beim Wärmehaushalt der Erde auf

Der Satellit Explorer 7 wurde am 13. Oktober 1959 mit einer Juno II-Rakete gestartet und erfolgreich in die Erdumlaufbahn gebracht. Die Sonde trug eine Reihe von neu entwickelten Instrumenten, um damit Sonnestrahlen und die Intensität der kosmischen Strahlung zu messen. Ferner sollten geladene Teilchen in der Ionosphäre sowie Mikrometeoriteneinschläge erforscht werden.

 

Bei den Satelliten-Beobachtungen wurde festgestellt, dass die Absorption eingestrahlter Sonnenenergie durch Wolken eine wichtige Rolle beim Wärmehaushalt der Erde spielt und das Klima dadurch variiert. Ferner, dass die Erde mehr von der Sonnenenergie absorbiert als ursprünglich angenommen wurde. Es konnte gezeigt werden, dass es möglich war, diese Vorgänge zu messen und zu quantifizieren, um saisonale Veränderungen im globalen Wärmehaushalt aufzuzeigen. Der Satellit lieferte für 13 Monate Daten, bevor er abschaltete wurde. Der Satellit Explorer 7 ist immer noch in der Umlaufbahn, – als Weltraumschrott.

 

Technische Daten:

 

  • Gewicht: 41,5 kg

  • Höhe: 75 cm

  • Breite: 75 cm

  • Energieversorgung: Solarzellen

  • Energiespeicher: 15 Nickel-Cadmium-Batterien

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