Luftfahrtlexikon.com

Aero Commander U-4

Die “Air Force One” wurde von Eisenhower von 1956 bis 1960 für Kurzflüge verwendet

Der Aero Commander U-4 ist eine militärisch genutzte Version des zivilen Grundmodells Aero Commander 500. Dabei handelt es sich um ein leichtes zweimotoriges Propellerflugzeug, das Ende der 1940er Jahre von der Aero Design and Engineering Company entwickelt wurde. Das Unternehmen wurde 1958 von Rockwell übernommen. Die militärischen genutzten Versionen erhielten anfangs die Bezeichnung L-26. In dem ab 1962 geltenden Bezeichnungssystem für Luftfahrzeuge der US-Streitkräfte wurden die ehemaligen USAF-Flugzeuge dann als U-4 bezeichnet.

 

Diese Aero Commander U-4B (L-26C) diente Dwight D. Eisenhower von 1956 bis 1960 als Präsidentenmaschine für kurze Flüge innerhalb der USA und war damit die kleinste Air Force One. Sie war gleichzeitig die erste mit der typischen blau-weißen Lackierung.

 

Nach der Nutzung durch den Präsidenten wurde das Flugzeug zum Transport von hochrangigen Regierungsbeamten verwendet. Ab dem 1. Oktober 1969 wurde es von der Air Force Academy zur Kadetten-Ausbildung von Fallschirmspringern verwendet. Im November 1977 wurde die Beech U-4 B an die “Nebraska Civil Air Patrol” verkauft. 1996 wurde das Flugzeug dem U.S. Air Force Museum in Dayton / Ohio von einem privaten Besitzer gekauft.

  • Besatzung: 2

  • Spannweite: 13,44 m

  • Länge: 10,82 m

  • Höhe: 4,56 m

  • Gewicht: 1.950 kg leer, 3.175 kg beladen

  • Bewaffnung: keine

  • Antrieb: 2 x Lycoming GSO 480-AiA6

  • Leistung: je 345 PS

  • Höchstgeschwindigkeit: 418 km/h

  • Reisegeschwindigkeit: 370 km/h

  • Dienstgipfelhöhe: 7.400 m

  • Reichweite: 2.414 km

Impressum
Datenschutz
Copyright © Luftfahrtlexikon.com

Diese Seite verwendet Cookies, um die Nutzerfreundlichkeit zu verbessern. Mit der weiteren Verwendung stimmen Sie dem zu.

Datenschutzerklärung